Über viele Jahre verbunden.

Fünf Mitarbeitende, fünf Geschichten. Seit Jahrzehnten arbeiten sie für die Graubündner Kantonalbank und haben miterlebt, wie sich die Bank, die Arbeitswelt und die Kundenbedürfnisse verändert haben. Geblieben sind Erinnerungen, Beziehungen und Werte, die über die Zeit Bestand haben.

Autorin: Melanie Sinniger Fotos: GKB

Label 26 Jahre

Ausgerechnet in einer Bank gelandet

Cilgia Rest, Leiterin Region Scuol

Eigentlich wollte Cilgia Rest nie bei einer Bank arbeiten. Zu langweilig, dachte sie damals. Ihrem Vater, der während 40 Jahren eine GKB Agentur in Susch führte, machte sie früh klar, sich nicht in ihre Stellensuche einzumischen. Doch dann kam die Anfrage für den Schalter in Samnaun. Eine Wintersaison dort zu verbringen, klang alles andere als eintönig. So begann ihre Laufbahn bei der GKB. Heute leitet sie die Region Scuol mit 27 Mitarbeitenden. Vieles hat sich seit ihrem Einstieg verändert: Hierarchien sind flacher geworden, Beratungsräume offener. Geblieben sind für sie die Nähe zur Kundschaft und das Vertrauen, das in persönlichen Gesprächen entsteht.

Label 30 Jahre

Als Wertschriften noch im Jutesack reisten

Arno Caviezel, Berater KMU in Ilanz

An einer Berufswahlschau in Laax wurde Arno Caviezel erstmals auf die GKB aufmerksam. Die Mitarbeitenden aus der Region überzeugten ihn, eine Schnupperlehre zu absolvieren – der Beginn einer mittlerweile über 30-jährigen Laufbahn. An seinen ersten Arbeitstag im Kassenobligationenbüro erinnert er sich noch gut: an ein fami­liäres Team und Zinssätze von über 7½ Prozent. Besonders präsent sind ihm die Zeiten, als Bargeld und Wert­schriften noch in Jutesäcken zur Post gebracht wurden. Heute prägen Digi­talisierung und Formalitäten den Alltag stärker. Eines hat sich für ihn jedoch kaum verändert: der Zusammen­halt unter den Mitarbeitenden und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden.

Label 26 Jahre

Technik ersetzt den Menschen nicht

Heidi Ferkl, Leiterin Service Center St. Moritz

Zur GKB kam Heidi Ferkl eher zufällig. Nach Jahren in der Hotellerie suchte sie eine neue berufliche Perspektive – und fand sie als Quereinsteigerin bei der Bank. Ihr erster Arbeitstag fiel mitten in einen Grossumbau: Das Erdgeschoss und der erste Stock des Gebäudes in St. Mo­ritz waren ausgehöhlt, die Schalter in Containern untergebracht. Flexibilität war gefragt. Heute leitet sie das Service Center St. Moritz. Die Digitalisierung habe vieles verändert, sagt sie. Doch eines sei über die Jahre gleich geblieben: Wertschätzung und Vertrauen entstehen im persönlichen Kontakt. Der menschliche Faktor lasse sich auch durch die beste Technik nicht ersetzen.

Label 36 Jahre

Vertrauen wächst mit der Zeit

Patrik Nay, Leiter Private Banking Chur

Wer heute ein Konto eröffnet, erledigt vieles digital. Als Patrik Nay seine Lehre bei der GKB begann, wurde sein erstes Lohnkonto noch von Hand in ein Register­buch eingetragen. Seither hat er die Entwicklung der Bank über Jahrzehnte hinweg aus nächster Nähe erlebt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm das 125-Jahr-Jubiläum 1995, als alle Mitarbeitenden eine Reise geschenkt bekamen. Für ihn ging es nach London. Heute leitet er ein Private-­Banking-Team in Chur. Was ihn seit Jahrzehnten begleitet, sind die persönlichen Beziehungen zu Kundinnen und Kunden – und ein Vertrauen, das mit der Zeit gewachsen ist.

Label 36 Jahre

Begleitung über Generationen hinweg

Karin Pasquale, Leiterin Private Banking Chur

Schon mit 15 Jahren wusste Karin Pasquale, wohin ihr beruflicher Weg führen sollte. Die Verbindung von Zahlen und Menschen faszinierte sie – und machte die GKB zu ihrer ersten Wahl. Nach der Lehre betreute sie Kundinnen und Kunden an verschie­denen Standorten im Kanton, bevor sie nach Chur wechselte. Besonders gern begleitet sie Menschen über viele Jahre hinweg bei Fragen rund um Vermögen, Anlagen und Vorsorge. Ein wichtiger Meilenstein war ihre Berufung in die Direktion im Jahr 2005 – als dritte Frau in der Geschichte der Bank. Trotz aller Veränderungen ist für sie eines kon­stant geblieben: Im Mittelpunkt stehen die Menschen und die Beziehungen, die oft über Generationen wachsen.

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